Gelungener Start in die neue Saison

Ein mehr als erfolgreicher Start gelang unserem Team in der 3. Saison der Racersleague GT Pro Series. Markus Frühauf und Felix Heinen belegten beim Saisonstart in Portimao die Plätze 3 und 6.

Nicht einmal 3 Monate ruhten die GT-Motoren der GT-Pro, doch dafür war die Rennverantwortlichen mehr als fleißig. Und so kam es zu einer großen Reform des Regelwerks in der GT-Pro. Die Rennzeit wurde auf 80 Minuten gekürzt, das Tankvolumen auf 70 Liter reduziert. Dazu wurden die supersoften und die harten Reifen verboten und es gab nur mehr 2 Motorprogramme. Mit dieser Regelung hofften die Verantwortlichen der Serie einen neuen Schub zu geben und die Teilnehmerzahlen zu erhöhen. Auch bei den Green Flashes gab es einer Änderung. Felix Heinen stellte den langjährigen Stammwagen des Teams, den Saleen S7 endgültig in die Garage. Er tauschte diesen gegen einen Aston Martin. Da Markus seinem Boliden treu blieb, fuhr die beiden Teamkollegen das erste Mal überhaupt in der GT-Pro auf dem gleichen Fahrzeug.
Zum Saisonstart fanden sich 22 Fahrer am höchst abwechslungsreichen Kurs in Portugal ein, wobei 20 an der Quali teilnahm. Unsere beiden Fahrer Felix und Markus ging gut vorbereitet und motiviert ins Rennen, nachdem die Trainingszeiten mehr als ansprechend waren.

In der Qualifikation kam es zu einer Premiere bei den Green Flashes: Markus konnte sich dabei vor Felix platzieren. Er nahm ihm 5/10 ab und setzte sich mit dem 4. Rang in die 2. Startreihe. Felix erwischte keine optimale Runde, konnte sich aber noch mit Platz 8 einen Platz im vorderen Mittelfeld sichern.

Nachdem Martin Ulrik, der 3. in der Qualifikation wegen Elektronikproblemen ausschied, starteten die beiden als 3 und 7 in die neue Saison. Und die ersten Runden hatten es gleich in sich. In der 1. Runde kam es zwischen Markus und Jörn Dette von Drace Motorsport zu einer Kollision, wo Jörn sich wegdrehte und Markus noch mit Glück ohne Probleme durchkam. Allerdings hatte der Österreicher gleich den nächsten im Nacken und zwar niemanden geringeren als seinen eigenen Teamkollegen Felix, der einen Blitzstart hatte. In der nächsten Kurve schob sich Felix an Markus vorbei und hielt Platz 3. Während der Rookie am Aston schnell ein kleines Polster rausholen konnte, kämpfte Markus mit dem Rest des Feldes. 2 Runden später kämpfte er gegen Carsten Schulze von Kappeler Simracing. Dessen Angriff konnte er am Anfang abwehren, doch damit nicht genug kamen noch Frank Leupold von Drace Motosport und Steven Zecher von NoLimit Motorsport dazu sorgten für einen Showdown bei einer Haarnadel. Während Markus genügend Platz ließ, stachen alle anderen innen rein und es kam zu einer Kollision zwischen der Drace-Corvette und dem No-Limit Lamborghini, wo Frank Leupold sich wegdrehte. Die Reihenfolge war danach Schulze-Zecher-Frühauf. Währen Carsten sich schnell absetzte, kämpfte Markus noch gegen Steven und behielt nach einem sehr harten Manöver, wo Steven die Kontrolle über den Wagen verlor noch die Oberhand.

Nach 10 Runden war Ruhe auf den ersten 5 Plätzen angesagt. Während Michael Müller und Robin Haasse von NoLimit auf den Plätzen 1 und 2 ihre Runde drehten, belauerten sich innerhalb von 5 Sekunden Felix auf 3, Carsten auf 4 und Markus auf 5 auf Fehler der anderen. In den Boxen rauchten die Köpfe, denn in dieser Situation war die Strategie der entscheidende Faktor. Und je länger das Rennen dauerte, desto besser sah es für Markus im Kampf um Platz 3 aus.

Denn im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Felix fuhr Markus ausschließlich mit Motorprogramm 1. Und trotz der geringeren Leistung konnten Markus Felix und Carsten folgen. Als dann Felix aufgrund eines Fahrfehlers Markus und Carsten vorbeilassen musste wurde klar, dass bei einem normalen Rennverlauf Markus vor Felix ins Ziel kommen würde.
Doch auf welcher Strategie ist Carsten unterwegs? Als Carsten in Runde 28 in die Box kam, atmete das Team erleichtert auf: Denn zu diesem Zeitpunkt wusste man, dass Carsten auch wie Felix mit erhöhten Motorprogramm unterwegs. Markus besuchte die Box 3 Runden später und so gelang in der Box der Platztausch von 4 auf 3. In den verbleibenden Runden gelang es den Green-Flashes Piloten den Vorsprung auf Platz 4 aufzubauen.
Felix hatte weniger Glück, denn durch seine Fahrfehler war er auf Platz 6 nach den Boxenstopps zurückgefallen. Danach kam es wieder zu Duell mit einem alten Bekannte aus der Vorsaison: Jörn Dette, der nach seinem Dreher wieder auf Platz 5 sich nach vorne gekämpft hatte. Wieder einmal gelang es Felix, sich gegen Jörn vorerst durchzusetzen. Doch schon kurz darauf konterte Jörn und zog wieder an den 5ten der Vorsaison vorbei. In weiterer Folge gelang es Felix nicht, noch einmal Platz 5 zu attackieren. Am Ende des Rennens kämpft er noch gegen Steven Zecher um den 6.Platz, den er aber noch für sich behalten konnte.

Währenddessen fuhr Markus kontrolliert auf den 3. Platz das Rennen zu Ende und fixierte damit seinen größten Erfolg seiner Karriere und bei den Green Flashes. Und damit kam er auch zum 1. Mal in den Genuss von Champagnerdusche, Pressekonferenz und Co. In der Zwischenzeit gab es mit Felix schon die 1. Nachbesprechung. Er war zufrieden, zeigte sich aber verärgert über die eigenen Fehler, die eine bessere Platzierung verhinderten. Trotzdem freute auch er sich über den Erfolg seines Teamkollegen, bedeutete dies doch einen guten Start in die Saison und auch Platz 3 in der Teamwertung.
Am 13.02.2014 geht das nächste Rennen der GT-Pro in Szene. Diesmal geht das auf den Stadtkurs von Adelaide in Australien. Spannende Duelle und ein hartes Rennen bis zum Schluss sind garantiert.

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